IK 55 Fjärestad/ Gantofta - C

IK No. adjusted: 55

He and the horse (Er und das Pferd)

Material
gold
Seriation Group
198:H3
Condition
damaged; Zerknittert und zerkratzt. Die bei Mackeprangs Abbildung im Ösenbereich noch eingerissene Randfassung ist inzwischen wiederherstellt. Worn: No
Diameter
52 mm
Diameter info
Weight
11.366 g
Stitch hole
No
Found year
1949
Fake suspicious
No
Museum
Statens Historika Museet, Stockholm
Registration No
24624
Delivered
Sommer und 8.11.

Category of Inscription
runes
Inscription
←ota
Inscription long
Linksläufige Runeninschrift auf eigener Grundlinie im Segment 1 ota. Punkte über der Spitze der drei Runen. ota ein Formelwort unbekannter Bedeutung (zweifelhaft die Annahme von KJ, S. 260: Entstellung aus einem ursprünglich verständlichen Wort; abzulehnen: Fügung dreier Begriffsrunen, vgl. Schonen-C, hier Nr. 152). Kaum männl. PN. Zu erwägen (trotz der Bedenken von Marstrander): urn. ōt(t)a (N. Sg. m.), vgl. an. ótti m. (< germ. *ōhtan) "Furcht, Schrecken". Zum Konsonantismus vgl. Gutenbrunner, 1951, §§ 66,1; 30,4 mit Berücksichtigung der Form wurtē (Tjurkö-C, hier Nr. 184). Magisches Formelwort (weiterer Beleg auf Schonen-C und Tjurkö-C, hier Nr. 152 bzw. 185), für das es unter den Brakteateninschriften keine semantische Parallele gibt. Vgl. aber den Runenmeisterbeinamen fārawīsa (Køge-C, hier Nr. 98), in dem das Tremendum in fāra- enthalten ist. Dass die negative Seite einer Erscheinung hervorgehoben wird, findet eine Entsprechung unter den Odinsheiti in Bǫlverkr, mit dem der Gott als Übel Wirkender bezeichnet wird. Bisher runologisch nicht erörtert. Zur Deutung von ota vgl. Marstrander, 1929, S. 118; KJ, 1966, S. 260; Ellmers, 1972, S. 233f.
Possible formular word
ota

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