IK 392 Gudme - C

IK No. adjusted: 392_2

He and the horse (Er und das Pferd)

Material
gold
Seriation Group
130:H2
Condition
damaged; Zirkeleinstich im Model. Inv.-Nr. D 39/83: Riß unten links, leicht verbeult. Inv.Nr.D 40/83: Loch in der Scheibe an der Öse, vgl. V 62, leicht verbeult. Inv.-Nr. D 41/83: Riß in der Scheibe rechts, wo auch der Randfassungsdraht ausgerissen ist. Auf Inv.-Nr. D 39/83 und 40/83 sind die Bildflächen stellenweise abgenutzt (bei der Herstellung?), sonst sind die Bildflächen kaum abgenutzt. Worn: Yes
Diameter
23.7 mm
Diameter info
Weight
1.9 g
Stitch hole
Yes
Found year
1982
Fake suspicious
No
Museum
Nationalmuseet København
Registration No
D 39/83
Delivered

Category of Inscription
runes
Inscription
→f̣uþar
Inscription long
Auf allen drei Exemplaren befindet sich ein rechtsläufiger Runenkomplex im Segment S 3; die Runen stehen auf dem äußeren Kreisstab: f̣uþar. Exemplar D 39/83 wird der Beschreibung zugrunde gelegt, da die beiden anderen Exemplare eine Beeinträchtigung des Runenkomplexes infolge Randbeschnitts aufweisen. R. 1: in Form der jüngeren k-Rune, aber keine Brakteatensonderform, sondern wegen des Anfangszitats der Runenreihe wohl für die f-Rune, bei der der zweite Seitenzweig fehlt. R. 4,5 sind wegen des Tierschnabels tiefer angebracht und entsprechend kleiner ausgefallen. Im Vergleich zu R. 2 setzt bei R. 5 der zweite Stab etwas unterhalb der Spitze des Hauptstabes an. Während die vollständige Runenreihe in korrekter (vgl. Grumpan-C, Nr. 260; Vadstena/Mariedam-C, Nr. 377,1 und 2) und depravierter Form (Lindkær-C, Nr. 110, und Overhornbæk (III)-C, Nr. 140) in der Brakteatenüberlieferung gut repräsentiert ist, kommen (ungenaue) Futhark-Zitate nur vereinzelt vor (Schonen (II)-C, Nr. 153; vgl. auch Overhornbæk (II)-A, Nr. 312,1 mit längerer nachfolgender Inschrift, nicht aber Sigerslev-C, Nr. 158). Erst mit Gudme-C wird ein solches Futhark-Zitat sicher greifbar. Aus dem übrigen Inschriftenmaterial vergleicht sich die Folge fuþarzj auf der Fibel von KJ Nr. 8 Beuchte. Zur Funktion der Futhark-Inschriften vgl. zu Lindær-C, Nr. 110, und Schonen (II)-C, Nr. 153. Marie Stoklund bei Axboe (wie j) bei Nr. 51,3) S. 29; Erik Moltke, Runes and their Origin. Denmark and Elsewhere, Kopenhagen 1985, S. 120.
Possible formular word
fuÞark

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