IK 375 unknown findspot - C
IK No. adjusted: 375
Material
gold
Seriation Group
62:H2
Condition
damaged; Schlechter Erhaltungszustand: die Goldscheibe war kleiner als der Model, mehrere Risse im Bildfeld, Golddraht locker, stark abgenutzt. Worn: Yes
Diameter
27.9 mm
Diameter info
Weight
3.92 g
Stitch hole
No
Found year
1902
Fake suspicious
No
Museum
Nationalmuseet København
Registration No
C11330
Delivered
Category of Inscription
runes
Inscription
I: ←xhx (Swastika) ktilaʀ (Pferdemaul) hxx II: ←lrex
Inscription long
In der Randzone umlaufende linksgewendete Runeninschrift auf je eigener Grundlinie, und zwar in den Segmenten 1/2 und 4 (I, unterbrochen durch eine hineinragende Swastika bzw. durch das Vierfüßermaul) und im Segment 3 (II). Besonders die ersten Runen sind infolge der Randeinfassung beschnitten, andere (am Ende von I und II) plattgedrückt. I: xhx (Swastika) ktilaʀ (Pferdemaul) hxx. R. 1: nur im oberen Teil verdickter Hauptstab sicher, Ergänzung zu ʀ mit Bugge möglich; R. 3 muß wegen der Größe zu o ergänzt werden. R. 6: i gegen DRI n, da der angebliche n-Strich sekundäre Vertiefung im Material zu sein scheint. R. 9 eindeutig mit Bugge ᛉ gegen DRI ᚨ<. R. 11 könnte, obwohl nur der Hauptstab sicher ist, l-Rune sein; R. 12: die Reste werden von Bugge und DRI zu u ergänzt. II: lrex (gegen die Lesungen Bugges und DRI). R. 4: nur der Hauptstab ist noch zu erkennen, Seitenzweige fehlen. Nach einem Spatium, in dem 2-3 Zeichen gestanden haben mögen, erscheint schemenhaft eine l-Rune. Wegen bestehender Kontextunsicherheit erfolgt keine Zuordnung. In I dürfte ein Name auf -ilaʀ enthalten sein, vgl. erilaʀ (Krause, 1971, Index, bes. Eskatorp und Väsby, hier Nr. 241,1 und 2). Bugge, 1905, S. 300ff.; DRI, 1942, Sp. 553 Br. 83, Atl. S. 422; Nielsen, 1977, S. 358.
Possible formular word