IK 26 Börringe - C

IK No. adjusted: 26

He and the horse (Er und das Pferd)

Material
gold
Seriation Group
213:H3
Condition
good; Guter Erhaltungszustand. Worn: No
Diameter
27 mm
Diameter info
Weight
3.47 g
Stitch hole
No
Found year
1855
Fake suspicious
No
Museum
Statens Historika Museet, Stockholm
Registration No
2119
Delivered

Category of Inscription
runes
Inscription
I: ←tanulu:al II: ←laukaʀ
Inscription long
Linksläufige Runeninschriften in den Segmenten 3 (I) und 5 (II). I: tanulu:al II: laukaʀ. I,3 sicher n gegen DRI n͡t (die oberhalb des Zeichens verlaufenden, im Duktus abweichenden Striche gehören zur inneren, nicht vollständig ausgeführten Zirkelschlaglinie). I,6.7 weisen wegen der Haarrolle nur halbe Höhe auf. II,4: Mit der Spitze zum Zirkelschlag weisende Winkelform. Urn. Tanulu viell. N. Sg. fem. ō-St. (= an. *Tǫnul ?) unsicherer Etymologie. al wohl Verkürzung von alu (vgl. hier Nr. 24). Zu laukaʀ s. hier Nr. 8. Deutungsversuch: "Tanulu Schutz, Gedeihen". Wohl einziges Beispiel (abgesehen von noch unsicheren Namendeutungen) unter den Brakteaten für eine Amulettinschrift, die für eine Frau Schutz und Gedeihen bewirken sollte. Da Modeltechnik und Serienproduktion der Brakteaten einen individuellen Besitzernamen problematisch erscheinen lassen, wäre zu erwägen – da -ulu als Diminutivsuffix gesehen werden kann –, daß ein Kosename Tanulu nicht nur eine bestimmte Amulettbesitzerin bezeichnet, sondern allgemein auf junge Mädchen und Frauen als Trägerinnen eines solchen Amulettes beziehbar ist. Stephens, ONRM II, 1867/68, S. 876f., Nr. 71; Bugge, 1905, S. 211ff.; DRI, 1942, Sp. 537, Br. 63, Atl. S. 419, dt. Zus.fassg. Sp. 70; KJ, 1966, S. 248, Nr. 110, Taf. 54; Krause, 1971, Nr. 12; Klingenberg, 1973, S. 218f.; Antonsen, 1975, Nr. 58; Moltke, 1976, S. 410; Nielsen, 1977, S. 357.
Possible formular word
alu? laukaʀ

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