IK 241.1 Äskatorp - F

IK No. adjusted: 241,1

horse image (Pferdebild mit bisher nicht identifiziertem Attribut)

Material
gold
Seriation Group
:H-
Condition
damaged; Kratzer auf dem Bildfeld, das stellenweise abgenutzt ist, Rissen in Öse und Randzone. Die Randfassung ist teilweise losgelöst, quer über das Bildfeld läuft ein Knick, sonst gut erhalten. Zirkeleinstichlöcher. Worn: Yes
Diameter
49.8 mm
Diameter info
Weight
15.79 g
Stitch hole
Yes
Found year
1867
Fake suspicious
No
Museum
Statens Historika Museet, Stockholm
Registration No
3670
Delivered

Category of Inscription
runes
Inscription
→fxhiduụuilalduuigaʀe͡erilaʀ
Inscription long
In der ursprünglichen (vgl. 3,2) Randzone zwischen zwei Zirkelschlägen umlaufende rechtsläufige Runeninschrift, deren Beginn nicht ausgezeichnet ist. Links von der Spitze der Öse beginnend stehen die Runen fxhiduụuilalduuigaʀe͡erilaʀ R. 2: durch die Spitze der Öse verdeckt, sichere Kontextrekonstruktion als a; R.7: Sturzrune, deren Stäbe an der Spitze nicht zusammenstoßen; R. 8/9: sind verbunden wie im lateinischen N; R. 12: Wenderune in Brakteatensonderform, R.14: vgl. zu R.7; R. 15: Sturzrune, ein Stab stößt an die vorhergehende u-Rune. Die Abteilung in Wörter erleichterten die ʀ-Runen, die fast ausnahmlos in finaler Position stehen und die Verbindung mit bekannten Worteinheiten ermöglichten: fahidu (vgl. KJ, 1966, Nr. 60, 63, 70) uuilald uuigaʀ e-erilaʀ. Unter der (umstrittenen) Voraussetzung, daß -u ungenaue Schreibung für -ō ist, uu für w steht und e-e als ek e- aufgelöst werden kann, ergibt sich urn. *fāhidō wīlald Wīgaʀ ek erilaʀ, "ich schrieb das Kunstwerk, Wig, ich der Eril". wīlald (vgl. Overhornvæk (II)-A - hier Nr. 312,1) bezieht sich wohl eher auf die Runeninschrift als auf den Brakteaten insgesamt. Wīgaʀ "Kämpfer", die von Krause erwogene Namenform Wingaʀ "der Weihende" ist runographisch bedenklich. Erilaʀ, ein Titel bzw. eine Standesbezeichnung des Runenmeisters, sei es in sozialer oder sakraler Funktion als "Runenmagiker". Bemerkenswert: Der Inhalt der Inschrift steht nach gängiger Deutung in unmittelbarer Beziehung zur Inschriftenausführung, vielleicht sogar zum Amulett als Inschriftenträger. (Für de Vries' Hinweis auf den Namen Hlauðuuigaʀ = Hloðvér fehlen die Voraussetzungen). Stephens, ONRM II, 1867/1868, S. 875, Nr. 49b; v, Grienberger, 1913, S. 355ff.; Noreen, 1926, S. 151ff.; Olsen, 1937, S. 68f.; DRI, 1942, Sp. 546f. Br. 74 Atl. S. 421; Salberger, 1956, S. 113ff.; Salberger, 1960, S. 137; De Vries, ²1962, S. 239 s. v. Hloðvér; KJ, 1966, S. 263f. Nr. 128; Gerd Høst, 1971, S. 91ff.; Antonsen, 1975, S. 81 Nr. 112; Moltke, 1976, S. 84, 410; Nielsen, 1977, S. 356f.
Possible formular word
eril

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