IK 110 Lindkær - C
IK No. adjusted: 110
Material
gold
Seriation Group
96:H2
Condition
good; Gut. Worn: No
Diameter
27 mm
Diameter info
Weight
3 g
Stitch hole
No
Found year
1957
Fake suspicious
No
Museum
Nationalmuseet København
Registration No
Danefæ 2/57
Delivered
Erwerb
Category of Inscription
runes
Inscription
←fuþarkgwhnelatxṭsuaoxụ
Inscription long
Linksläufige Runeninschrift auf eigener Grundlinie in der Randzone (6) umlaufend, unterbrochen durch die doppelten Konturlinien über dem Menschenhaupt. Die Runen sind z. T. schwierig zu lesen und fallen vereinzelt durch besondere Formen auf: fuþarkgwhnelatxṭsuaoxụ. R. 6 in Form einer gestürzten t-Rune. R. 16 mit tiefansetzenden, waagerechten Seitenzweigen. R. 20 Sturzrune; R. 21 Hauptstab mit drei waagerechten Seitenzweigen. Ersichtlich wie auf Overhornbæk-C (hier Nr. 140) der Versuch, die Runenreihe, das Futhark, zu pressen. Nur R. 1–10 entsprechen anderen Futhark-Belegen. Von R. 11 ab sind die Zeichen degeneriert. Moltke, 1958, und KJ versuchen die zu erwartenden Runen aus den vorliegenden Formen zu rekonstruieren (problematisch). Danach lesen sie von R. 11, in der sie zwei Runen kontaminiert sehen, an: ipïxʀxṭsxIŋxx. Keine Einteilung in ættir (Achtergruppen). Trotz gelegentlicher Zweifel dürften auch die auf Brakteaten angebrachten Futhark-Inschriften magischen Charakter haben. Allerdings ist die beabsichtigte Wirkung unklar (vgl. Moltke, 1958, S. 133f.; KJ, S. 10). Moltke, 1958, S. 129ff.; KJ, 1966, S. 17f., Nr. 4, Taf. 3; Antonsen, 1975, Nr. 89; Moltke, 1976, S. 21 ; Nielsen, 1977, S. 357.
Possible formular word
fuÞark