IK 1 Ågedal - C
IK No. adjusted: 1
Material
gold
Seriation Group
54:H2
Condition
good; Worn: No
Diameter
29.4 mm
Diameter info
Weight
4.2 g
Stitch hole
No
Found year
1879
Fake suspicious
No
Museum
Historisk Museum, Universitet i Bergen
Registration No
3410g
Delivered
bought
Category of Inscription
runes
Inscription
←aḥlxxixþiʀaieiuxdiuhliaflhaxạhdtiaixxielifia͡nit
Inscription long
Linksläufige Runeninschrift in der Randzone umlaufend. Die zum Teil schlecht gepreßten bzw. erhaltenen Zeichen lese ich [Düwel] abweichend von Bugge, aber wie dieser rechts unter der Öse beginnend: aḥlxxixþiʀaieiuxdiuhliaflhaxạhdtiaixxielifia͡nit. R. 3, 23-25, 26, 40: Wenderunen. R. 19, 21, 32: Sturzrunen. Die Runen im Ösenbereich zeigen starke Beeinträchtigungen und weisen große Zwischenräume auf. R. 2: statt h bevorzugte Bugge die Lesung pi. R. 4: der sicher erkennbare Rest v läßt sich nicht zur Rune ʀ (so Bugge) ergänzen. R. 5: eingedrückt, eine bei bestimmter Beleuchtung auftretende Zickzacklinie kann nicht zur Rune r vervollständigt bzw. als s gelesen werden (Bugge). R. 7: ein senkrechter Stab und ein rechts anschließender gebogener, aber nicht durchgehend gepreßter Stab scheinen ein Zeichen zu bilden, dessen unterer Teil nicht mehr erkennbar ist. Bugge las ki. Danach folgt ein geritztes λ, das nach der Pressung angebracht wurde und nicht zur Inschrift gehört. R. 16: das Zeichen, in Form eines lateinischen Y mit einem vom linken Arm abgehenden Winkel, könnte ein Worttrenner sein. R. 28: eine bei Bugge nicht gezählte schräge Linie im oberen Teil. R. 36: ein plattgedrücktes Dreieck im oberen Teil, von Bugge ḍ gelesen. R. 37: v| von Bugge mit der im Abstand folgenden R. 38 als e gelesen. Verschiedene Deutungsversuche Bugges wurden nicht akzeptiert. Bugges Lesung rikiþiʀ (hier R. 5-10), als Name gedeutet und zuahd. Rihideo gestellt (vgl. de Vries, 1962, S. 446 s. v. riki), muß aufgegeben werden. Stephens, ONRM III, 1884, S. 261f., Nr. 95; Bugge, NRII, 1891-1903, S. 186ff., Nr. 11; Bugge., 1905-1913, S. 194ff.; Bugge., NRI II, 1904-1917, S. 551ff.; Olsen, NRI III, 1914-1924, S. 233; Olsen., 1925, S. 167f.; Gerd Høst, 1976, S. 121.
Siehe auch Seebold 1991, in „Old English Runes and their Continental Background“: i þizai eirul hahaji fi(n)ait ahe leidiz dah(a) faihid(1?).
Siehe auch Seebold 1991, in „Old English Runes and their Continental Background“: i þizai eirul hahaji fi(n)ait ahe leidiz dah(a) faihid(1?).
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